____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Kapfenberg
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Kapfenberg ist mit 21.907 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) die drittgrĂśĂte Stadt im Ăśsterreichischen Bundesland Steiermark sowie grĂśĂte Stadt im Gerichtsbezirk Bruck an der Mur und im politischen Bezirk Bruck-MĂźrzzuschlag. Die Stadt liegt zwischen Kindberg und Bruck an der Mur am Fluss MĂźrz im MĂźrztal. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde Kapfenberg am 1. Jänner 2015 mit der vormals eigenständigen Gemeinde Parschlug vereinigt.cite-ref-1[1] Das Gebiet der Stadtgemeinde ist wesentlich vom Wald geprägt, der rund 66 % der Gemeindefläche ausmacht.cite-ref-2[2]
Bekannt wurde die im Jahr 1145 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Stadt vor allem durch die ansässige Stahlindustrie. Die Nähe zum steirischen Erzberg und Wasserkraft in ausreichendem MaĂ haben hier schon ab dem 15. Jahrhundert mehrere Hammerwerke entstehen lassen. Insbesondere seit der Ăbernahme der Werke durch die GebrĂźder BĂśhler â heute allesamt im Eigentum der voestalpine AG â im Jahr 1894 wurde der Ruf als Stahlstadt begrĂźndet.cite-ref-papst-3-0[3] Heute liegt der Schwerpunkt auf der Erzeugung von speziellen Stahllegierungen fĂźr Werkzeuge, Medizintechnik, Luftfahrt sowie Legierungspulver fĂźr additive Fertigung (Metall 3D-Druck). Kapfenbergs Bedeutung als Industriestadt hat durch neue High-Tech Betriebe, unter anderem Pankl Racing, weiter zugenommen. Die Ăśrtlichen Betriebe gehĂśren zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region.cite-ref-4[4]
Oberhalb der Stadt befindet sich die 1173 erstmals urkundlich erwähnte Burg Oberkapfenberg, auf der jährlich eines der grĂśĂten Ritterfeste Ăsterreichs stattfindet. Die in den Jahren nach 1992 restaurierte Burg und ein groĂes Angebot von SportmĂśglichkeiten bilden den Mittelpunkt der touristischen Aktivitäten der Stadt.
Contents
⢠Geografie
⢠Eingemeindungen
⢠Nachbargemeinden
⢠Geologie
⢠Klima
⢠Geschichte
⢠Mittelalter
⢠Neuzeit
⢠Zeitgeschichte
⢠BevÜlkerung
⢠Bauwerke
⢠Naturdenkmäler
⢠Verkehr
⢠Medien
⢠Bildung
⢠Weltrekord 2014
⢠Sport
⢠Politik
⢠Gemeinderat
⢠E-Government
⢠Literatur
⢠Medien
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geografie
Geografische Lage
Kapfenberg befindet sich Luftlinie in etwa 43 Kilometer nĂśrdlich der steirischen Landeshauptstadt Graz und circa 117 Kilometer sĂźdwestlich der Ăśsterreichischen Bundeshauptstadt Wien.
Die Stadt liegt im sßdlichen Abschnitt des Mßrztals zwischen den Mßrztaler und den Fischbacher Alpen. Im Gebiet von Kapfenberg mßnden das ThÜrltal (von rechts) und das Lamingtal in das Mßrztal. HÜchster Punkt ist mit 1583 m ß. A. der Floning, der tiefste Punkt mit 483 m ß. A. ist die Mßrz an der Gemeindegrenze zu Bruck an der Mur, welche circa 1,2 Kilometer flussabwärts in die Mur mßndet.
Ausdehnung und Gliederung des Gemeindegebiets
Die Fläche des Gemeindegebiets betrug bis zur Zusammenlegung mit Parschlug im Jahr 2015 61,22 km2 und nach der Zusammenlegung 82,08 km2. Die Gemeindegrenze hatte einen Umfang von 45,1 Kilometern und danach 52 Kilometer. Die Ausdehnung des Gemeindegebiets in Nord-Sßd-Richtung betrug bis 2015 etwa 8 Kilometer und danach etwa 10,2 km. Die Ausdehnung in Ost-West-Richtung blieb unverändert etwa 12,4 Kilometer.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende 16 Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2025cite-ref-metadaten-einwohnerzahl-at-ortschaft-quelle-5-0[5]):
⢠Arndorf (326)
⢠Deuchendorf (5492)
⢠Diemlach (2043)
⢠EinÜd (117)
⢠GÜritz (610)
⢠Hafendorf (5908)
⢠Kapfenberg (2963)
⢠Krottendorf (183)
⢠Parschlug (1154)
⢠PÜnegg (11)
⢠PÜtschach (81)
⢠PÜtschen (47)
⢠Sankt Martin (2392)
⢠SchÜrgendorf (177)
⢠Stegg (41)
⢠Winkl (362)
Kapfenberg ist seit dem Jahr 2015 in 15 Katastralgemeinden (KG) gegliedert, welche sich im Wesentlichen auf die drei Talschaften der MĂźrz, der Laming und des ThĂśrlbachs aufteilen:
⢠Arndorf ist mit 181,53 ha die kleinste KG von Kapfenberg und liegt im Lamingtal. 75 % der Fläche sind bewaldet. Frßher Arpindorf (namensgebend war der Pfalzgraf Aribo, der 1020 das Dorf geschenkt bekam) genannt, hat Arndorf seinen dÜrflichen Charakter weitgehend beibehalten.cite-ref-papst-3-1[3]
⢠Deuchendorf, eine ursprĂźnglich dĂźnn besiedelte und hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte KG (590,48 ha), besitzt einige grĂśĂere Wohnsiedlungen und mehrere landwirtschaftliche Betriebe. Seit 1939 entstanden die Ortsteile SchirmitzbĂźhel und Apfelmoar, die sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Art Satellitenstadt entwickelt haben. An der Grenze zu Sankt Lorenzen im MĂźrztal befindet sich das Einkaufszentrum Euromarkt.
⢠Die KG Diemlach (230 ha) besteht grĂśĂtenteils aus dem ehemaligen Werksgelände der Felten & Guilleaume AG, dem Frachtenbahnhof, einigen Siedlungen und dem Diemlachkogel (714 m Ăź. A.).
⢠EinÜd (830,71 ha) ist zu 92 % gebirgig und bewaldet. Hier befinden sich mit dem Floning der hÜchste Punkt von Kapfenberg und die RettenwandhÜhle.
⢠Die KG Hafendorf (468,62 ha) erfuhr im letzten Jahrhundert eine grundlegende Veränderung. Während sie frĂźher äuĂerst spärlich besiedelt und die Flächen zumeist landwirtschaftlich genutzt waren, ist die KG mittlerweile die dichtest besiedelte von Kapfenberg geworden. Der frĂźhere Name Hafnerdorf ist ein Hinweis auf das Hafnerhandwerk, das hier ansässig war. Nach dem Anschluss Ăsterreichs an das Deutsche Reich wurde 1938 unter den Nationalsozialisten mit dem Bau der Hochschwabsiedlung (namensgebend war, abgesehen von der gleichnamigen Gebirgsgruppe, der Deckname einer nationalsozialistischen Untergrundgruppe aus der Zeit der Illegalität von 1933 bis 1938 gewesen) begonnen. Ab 1965 entstand die Siedlung Walfersam.cite-ref-papst-3-2[3]
⢠In der KG Kapfenberg (412,08 ha) befinden sich das alte (Altstadt mit Hauptplatz) und das neue Zentrum (Europaplatz) der Stadt, der Schlossberg mit der Burg und das Sportzentrum.
⢠Krottendorf (332,96 ha) ist nach dem gleichnamigen Schloss, ursprĂźnglich eine Wasserburg, benannt. Auf dem grĂśĂten Teil der Bebauungsfläche befindet sich das Werk VI von BĂśhler. In nicht mehr benĂśtigten Gebäuden des Werkes VI ist derzeit unter anderem die FH Joanneum untergebracht.
⢠Parschlug (1.227,43 ha) wurde 1203 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehÜrt seit der steiermärkischen Gemeindestrukturreform 2015 zu Kapfenberg. Um 1800 wurde hier mit dem Abbau von Braunkohle begonnen, welcher 1959 dann eingestellt wurde.
⢠PĂśtschach (265,43 ha) enthält einen Teil des Werkes VI, das grĂśĂtenteils zu Krottendorf (siehe unten) gehĂśrt. AuĂerdem entsteht hier auf einem ehemaligen Gelände der Firma BĂśhler mit 150.000 m² ein Industriepark.
⢠Das Gebiet der KG PĂśtschen (242,37 ha), der am ursprĂźnglichsten erhaltenen KG, ist zu 62 % bewaldet. In ihr liegen einige groĂe landwirtschaftliche Betriebe.
⢠SchÜrgendorf besteht zu 60 % der Fläche (561,62 ha) aus Wald. Der ursprßngliche Name von SchÜrgendorf war Schergendorf, also das Dorf mit einem Dorfrichter.cite-ref-papst-3-3[3]
⢠Das Gebiet der KG St. Martin (327,11 ha) ist das älteste Siedlungszentrum der Stadt. Um die Kirche St. Martin liegt der städtische Friedhof. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts war hier das Kurhotel Steinerhof und der benachbarte Fßrstenhof mit angeschlossener Wasserheilanstalt, die jedoch mit dem Ausbau der Stahlerzeugung und der daraus folgenden Luftverschmutzung aufgegeben wurden. Der westliche Teil der Hochschwabsiedlung und der Ortsteil Redfeld befinden sich ebenfalls in dieser KG.cite-ref-papst-3-4[3] Seit 1896 läuft hier ein Kleinkraftwerk am ThÜrlbach.
⢠Stegg ist mit 767,16 ha Wald bei 825,62 ha Gesamtfläche die am stärksten bewaldete KG. Im SĂźden der KG fĂźhrt die TragĂśĂerstraĂe L 111 nach Sankt Katharein an der Laming und TragĂśĂ.
⢠In Winkl (859,51 ha) liegt der Hauptteil des BÜhler-Stammwerks.
Eingemeindungen
Die Ortsgemeinde Kapfenberg entstand am 18. März 1850 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Markt Kapfenberg, Arndorf, Berndorf, Diemlach, EinÜd, PÜtschen, SchÜrgendorf, St. Martin, Stegg und Winkl.
Die Katastralgemeinde Berndorf wurde jedoch im Jahr 1922 in die Stadt Bruck an der Mur eingemeindet. MaĂgebend daran mitgewirkt hatte der Sozialdemokrat Koloman Wallisch und der Grund dafĂźr war politischer Natur: Durch die Eingemeindung von Berndorf, wo viele sozialdemokratische Eisenbahnbedienstete lebten, konnten die Sozialdemokraten die Mehrheit im bis dahin bĂźrgerlichen Bruck erlangen.cite-ref-papst-3-5[3]
Im Jahr 1939 wurde die Ortsgemeinde Hafendorf mit den Katastralgemeinden Deuchendorf, Hafendorf, Krottendorf und PĂśtschach in die Stadt Kapfenberg eingemeindet. Damit war die Gliederung bis Ende 2014 erreicht.
Per 1. Jänner 2015 wurde die Gemeinde Parschlug per Verordnung eingemeindet. Grundlage dafĂźr war das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz â StGsrG.cite-ref-6[6]
Nachbargemeinden
Geologie
Das Mßrztal, im Norden durch die Mßrztaler Alpen und im Sßden durch die Fischbacher Alpen begrenzt, ist zwischen Mßrzhofen und Kapfenberg beckenartig erweitert und ein Teil der Norischen Senke. Im Norden und Sßden des Tales lagern jungtertiäre Sedimente des inneralpinen Tertiärs, die an die sogenannte Mur-Mßrzfurche, eine tektonische Schwächezone (Lineament), gebunden sind. Die Terrassen im Talbereich aus Sanden und Schottern haben geringe Mächtigkeiten von bis zu zehn Metern; der Streifen der Talaue ist unterschiedlich breit. Innerhalb der quartären Sedimente verläuft ein geschlossener GrundwasserkÜrper, der an vielen Stellen mit der Mßrz in Verbindung steht und von den Bergzßgen gespeist wird.cite-ref-8[8]
Klima
Kapfenberg liegt in der gemäĂigten kontinentalen Klimazone und gehĂśrt zur steirischen Klimaregion MĂźrztal, welche sich bis MĂźrzzuschlag erstreckt. Die Temperatur schwankt im langjährigen Monatsmittel zwischen â2,3 °C im Jänner und 18,9 °C im Juli. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 8,8 °C und die mittlere Sonnenscheindauer 1676 Stunden pro Jahr. Das Gebiet ist besonders im Winter windarm und deshalb nebelanfällig (häufig auftretender Hochnebel). Dadurch wird die Sonnenscheindauer in den Monaten von Oktober bis Februar deutlich beeinträchtigt und kann in Tallagen unter 30 Prozent liegen.cite-ref-klimaregion-10-0[10]
Im Sommer gibt es ein deutliches Niederschlagsmaximum bezogen auf den Jahresverlauf. Der meiste Niederschlag fällt im August mit durchschnittlich 128 mm und der geringste im Februar mit durchschnittlich 23 mm. Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt bei 799 mm. Die Niederschlagsfelder erreichen das Gebiet häufig ßber den Hochschwab im Alpenhauptkamm.cite-ref-klimaregion-10-1[10]
Geschichte
Ur- und FrĂźhgeschichte sowie Antike
FĂźr die Jungsteinzeit sind erste Dauerbesiedlungen im Gebiet der RettenwandhĂśhle (5000â3000 v. Chr.) und der Ofenberger HĂśhle im Stollingergraben nachweisbar. Diese Besiedlungen dehnten sich aus und umfassten in der Bronzezeit bereits das MĂźrztal entlang der Gemeinden Kapfenberg, Wartberg und Kindberg. Ab dem zweiten Jahrhundert vor Christus gehĂśrte dieser Raum zum KĂśnigreich Noricum, welches um 45 nach Christus unter dem Kaiser Claudius als Provinz Noricum in das rĂśmische Reich einging. Dabei entstand eine erste rĂśmische Poststation mit dem Namen Poedicum (Bruck an der Mur). Nach dem Zusammenbruch des rĂśmischen Reiches wurden die Siedlungen grĂśĂtenteils wieder aufgegeben.cite-ref-papst-3-6[3]
Während der VÜlkerwanderung besiedelten Slawen das beinahe verlassene Land und grßndeten kleinere Siedlungen und HÜfe. Viele Namen von Stadtteilen und Gebieten (z. B. Schinitz, PÜtschen, Diemlach u. a.) gehen darauf zurßck.cite-ref-papst-3-7[3]
Mittelalter
Besiedlung aus dem bairischen Raum
Im 7. Jahrhundert verschmolzen die Stämme der sogenannten Alpenslawen mit romanischen Siedlern und anderen Restgruppen zum Neustamm der Karantanen. Auch Siedler aus dem bairischen Raum kamen in das Gebiet. Mitte des 8. Jahrhunderts erlangte das Herzogtum Bayern die Herrschaft Ăźber Karantanien. Noch gegen Ende des Jahrhunderts wurde Bayern vom Fränkischen Reich einverleibt. Um 890 n. Chr. fiel das Gebiet um Kapfenberg während der Ungarneinfälle an das Ungarnreich. Etwa 60 Jahre später, 955, wurden die Ungarn nach der Schlacht auf dem Lechfeld durch KĂśnig Otto den GroĂen wieder vertrieben und es begann abermals eine Neubesiedelung, die vom bairisch-fränkischen Raum ausging.cite-ref-papst-3-8[3]
Die Stubenberger und die Errichtung der Burg Oberkapfenberg
Viele Gebiete der heutigen Ortschaften von Kapfenberg wurden in der Folge als Lehen an verschiedene Adelsgeschlechter vergeben. Die wichtigsten Herren in den folgenden Jahrhunderten wurden die Grafen von Stubenberg, die die Burg Oberkapfenberg errichteten. Dass sich von der Burg aus das Mßrztal flussaufwärts und flussabwärts sowie das ThÜrltal gut beobachten lassen und das Mßrztal unterhalb des Burgberges natßrlich verengt ist, erklärt die strategisch gute Lage des Standortes. Um 1173 wurde der Name Chastrum chaffenberch (Burg am Ausschauberg) erstmals in einer Urkunde genannt.
Aufgrund der befestigten Lage entstand bald eine grĂśĂere Siedlung unterhalb der Burg. Die Wege durch das MĂźrztal wurden Teil einer bis in die neueste Geschichte fĂźr den Italienhandel wichtigen Handelsverbindung. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichteten die Stubenberger eine Mautstation zur Finanzierung der Erhaltung dieser Wege und zweier BrĂźcken Ăźber die MĂźrz. Auch wurde der Verlauf der DurchzugsstraĂe geändert und ermĂśglichte so die weitere Ansiedlung von Handwerkern entlang der StraĂe.cite-ref-papst-3-9[3]
Markt Chapfinberch
Es vergingen einige ruhige Jahre und Kapfenberg wurde zum Markt erhoben. Es ist jedoch unklar, ob dies nach den damaligen Gesetzen durch den KÜnig geschah oder ob die Stubenberger selbst sich das Recht herausnahmen, Kapfenberg in den Stand eines Marktes zu erheben. Urkundlich erwähnt wurde Chapfinberch als Markt das erste Mal im Jahr 1256 und war fortan offensichtlich als solcher anerkannt. Mit Haertel der Richter wird in einer Urkunde von 1328 erstmals ein Marktrichter genannt, welcher von den Stubenbergern ernannt wurde.cite-ref-papst-3-10[3]
Danach begann in der Steiermark die Herrschaft der Babenberger. Nach deren frßhen Abtreten fiel das Land nach einigen Wirren im Jahr 1260 KÜnig Ottokar II. von BÜhmen zu. Dieser versuchte, viele Gßter und Ländereien an sich zu bringen, lieà 1268 einige Fßrsten verhaften und ihre Burgen schleifen. Wulfing von Stubenberg und die Burg Oberkapfenberg gehÜrten dazu. Jedoch wird vermutet, dass nur Teile der Burg geschleift wurden und diese somit nicht vÜllig zerstÜrt wurde. Wulfing von Stubenberg lieà jedoch um 1269 an einer anderen Stelle unterhalb der unbewohnbaren Burg die heutige Burg Oberkapfenberg errichten. Die Loretokapelle steht an der Stelle der alten Burg. Nach dem Tod KÜnig Ottokars schworen die steirischen Adeligen und damit auch die Stubenberger KÜnig Rudolf aus dem Haus Habsburg die Treue.cite-ref-papst-3-11[3]
Neuzeit
Beginn der Eisenverarbeitung
Im 14. und 15. Jahrhundert konnten die Stubenberger unter der Herrschaft der Habsburger ihren Einfluss und ihren Besitz weiter ausbauen. Zu dieser Zeit entstanden in dem Gebiet auch die ersten Hammerwerke (ab 1446cite-ref-11[11]), die Vorläufer der seit dem 19. Jahrhundert ansässigen Stahlindustrie. Das Roheisen wurde dazu von Vordernberg nach Kapfenberg transportiert. Wasserkraft und Wälder fĂźr die Erzeugung von Holzkohle fĂźr die Hammerwerke waren in ausreichendem MaĂe vorhanden. Die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts brachte schwierige Jahre fĂźr die BevĂślkerung. Der Einfall der Osmanen, der Krieg gegen die Ungarn um 1480, die die Burg Oberkapfenberg bis 1491 besetzt hielten, eine Heuschreckenplage, die Pest und HungersnĂśte plagten die Menschen.
Im Februar 1526 erhielten die Kapfenberger Bßrger von den Stubenbergern das Recht, zwÜlf Ratsherren und einen Marktrichter demokratisch zu wählen. Bis dahin war der Marktrichter immer von den Marktherren ernannt worden.cite-ref-papst-3-12[3]
Reformation und Gegenreformation
Als sich im 16. Jahrhundert der Protestantismus im deutschsprachigen Raum ausbreitete, wandten sich auch die Herren von Stubenberg und ein groĂer Teil der Kapfenberger BevĂślkerung von der katholischen Kirche ab. Dies fĂźhrte zu Konflikten mit den streng katholischen LandesfĂźrsten.
Im Zuge der Gegenreformation wurden im 17. Jahrhundert protestantische BĂźrger und Adelige bestraft oder ausgewiesen. Georg von Stubenberg, Herr von Kapfenberg, musste deshalb mit seiner Frau 1629 nach Regensburg in Bayern auswandern, wo er bereits 1630 verstarb und auf dem Petersfriedhof begraben wurde. Der Friedhof mit allen Denkmälern wurde bereits 1632 von bayerischen Besatzungstruppen zerstĂśrt, jedoch hat sich die Grabplatte von Georg von Stubenberg erhalten und findet sich heute auf dem Gesandtenfriedhof bei der Dreieinigkeitskirche als Bestandteil des Stubenberg-Epitaphs.cite-ref-12[12] Die Herrschaft Ăźber Kapfenberg ĂźberlieĂ er seinen katholischen GroĂneffen Georg und Wolf. Wolf von Stubenberg erwirkte von Kaiser Ferdinand III. 1647 als Gegenleistung fĂźr seine Dienste die Verleihung eines Wappens fĂźr den Markt Khapffenberg.cite-ref-papst-3-13[3] In diesem Jahrhundert bedrohten wiederum Kriege gegen die TĂźrken und mehrere Pestepidemien das Leben der Kapfenberger BevĂślkerung.
Die Pestgefahr verfolgte die Menschen auch noch am Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum Jahr 1716. Danach gab es in der Steiermark keine Pesterkrankungen mehr. Der Ausbau der StraĂe Ăźber den Semmering 1728 hatte eine sehr positive Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung des Handwerksgewerbes in Kapfenberg und auf die Einnahmen aus der Maut. Durch die dichter werdende Bebauung kam es immer wieder zu grĂśĂeren Brandkatastrophen, von denen jene im Jahr 1733 fast den gesamten Markt vernichtete. Als die Herren von Stubenberg 1739 das Schloss Wieden im Tal erbauten und dorthin umzogen, begann die ungenutzte Burg zu verfallen. Zu dieser Zeit gab es in Kapfenberg bereits mehrere kleinere und grĂśĂere Hammerwerke, von denen die wichtigsten der HĂśllhammer, der Erlachhammer und der Hammer an der Laming waren. Da die Hammerwerke einen erhĂśhten Bedarf an Kohle hatten, wurde ab 1759 in Winkl auch Steinkohle abgebaut. Des Weiteren wurde mit dem Bau befestigter StraĂen und der Kanalisation begonnen.cite-ref-papst-3-14[3]
Bau der SĂźdbahn und die Entstehung der Gemeinde Kapfenberg
Am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts kamen im Zuge der Franzosenkriege mehrmals (1797, 1799, 1800, 1805 und 1809) franzĂśsische Soldaten in die Obersteiermark und auch nach Kapfenberg. Neben den Folgen der Kriege litt die BevĂślkerung auch im 19. Jahrhundert durch mehrere schwere Hochwasser- und Brandkatastrophen. So wurden beispielsweise am 20. September 1814 61 der insgesamt 97 Häuser durch einen GroĂbrand vernichtet. 1819 wurde die mittlerweile verfallene Burg durch einen Teilabbruch weiter zerstĂśrt, da man Steine fĂźr den Bau eines Stadttheaters in Bruck an der Mur benĂśtigte. Als der Staat mit dem Bau der SĂźdbahn begann, wurde ab 1841 in Kapfenberg an der Eisenbahnstrecke gebaut und 1848 das erste Postamt am Bahnhof errichtet. Mit der Fertigstellung der SĂźdbahn 1857 konnten Personen und Waren mit der Eisenbahn von Kapfenberg zum Mittelmeerhafen Triest und nach Wien befĂśrdert werden.cite-ref-papst-3-15[3]
Am 18. März 1850 entstand die Ortsgemeinde Kapfenberg durch den Zusammenschluss der Gemeinden Markt Kapfenberg, Arndorf, Berndorf, Diemlach, EinÜd, PÜtschen, SchÜrgendorf, St. Martin, Stegg und Winkl und am 20. Juli 1850 wurde der erste Gemeinderat gewählt. Der erste Bßrgermeister war Wolfgang Graf von Stubenberg.cite-ref-papst-3-16[3]
Zeitgeschichte
Beginn der Industrialisierung in der Stahlstadt und GrĂźndung der BĂśhler-Werke
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte die Industrialisierung der Eisen- und Stahlverarbeitung in Kapfenberg ein. 1854 erwarb Franz Mayr mehrere Hammerwerke in Kapfenberg; Dampfmaschinen ersetzten die Wasserräder. Unter der Leitung von Fridolin Reiser wurde 1859 ein Siemens-Martin-Ofen, der erste im deutschsprachigen Raum, gebaut. Der mittlerweile geadelte Franz Mayr von Melnhof verkaufte das Werk 1872 an die Innerberger Hauptgewerkschaft, die es ausbaute und 1881 an die Ăsterreichisch-Alpine Montangesellschaft weiterveräuĂerte. Die jährliche Produktionsmenge betrug 1891 bereits 4000 Tonnen und das Werk beschäftigte circa 500 Arbeiter. Neben der Gussstahlfabrik Kapfenberg entstanden noch weitere Werke. So kaufte 1855 Hans Pengg den Eisenhammer in EinĂśd und nannte ihn HansenhĂźtte. In Diemlach errichtete Friedrich Bruno Andrieu ein Stahl- und Walzwerk, das später durch seine SĂśhne an Felten & Guilleaume verkauft wurde.cite-ref-papst-3-17[3] Die ständig wachsende Arbeiterschaft begann, sich ab 1868 zu organisieren, und grĂźndete die ersten Arbeitervereine zur Wahrung ihrer Interessen.
1874 erfolgte die Grßndung der ersten freiwilligen Feuerwehr auf Initiative des Bäckermeisters Peter Steingruber und des Kaufmanns Vinzenz Capra.
1893 wurde die Lokalbahn von Kapfenberg nach Au-Seewiesen, die sogenannte ThĂśrlerbahn erĂśffnet. Die Stahlwerke erhielten damit einen besseren Anschluss an die SĂźdbahn.cite-ref-papst-3-18[3]
Am 29. Jänner 1894 kauften die Gebrßder BÜhler das Gussstahlwerk Kapfenberg samt den dazugehÜrenden Liegenschaften fßr 800.000 Gulden von der Alpine Montangesellschaft. Die Entwicklung der Gemeinde war in den darauffolgenden Jahrzehnten eng mit der Entwicklung der BÜhler-Werke verbunden. 1896 begann die Elektrizitätserzeugung im Kraftwerk St. Martin am ThÜrlerbach.
Ausbau zum RĂźstungsstandort
Die Stadt und ihre Bewohner profitierten in groĂem MaĂe von der RĂźstungsindustrie des Ersten und des Zweiten Weltkriegs. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde fĂźr die immer grĂśĂer werdende Einwohneranzahl, welche sich in den Jahren zwischen 1869 und 1900 von etwa 3000 auf circa 6000 verdoppelt hatte, eine Reihe von Bauwerken errichtet. So wurden einige Villen fĂźr leitende Angestellte, viele Arbeiter-Wohnsiedlungen, im Jahr 1900 eine Hochquellenwasserleitung und 1906 das erste Elektrizitätswerk gebaut und die Beleuchtung der StraĂen von Ăl auf Elektrizität umgestellt. Durch den RĂźstungsbedarf des Ersten Weltkriegs verzehnfachte sich die Belegschaft der BĂśhlerwerke von 1900 bis 1918 bis auf 7500 Beschäftigte. Darunter waren allerdings auch Kriegsgefangene, fĂźr deren Unterbringung eigene Barackenlager errichtet wurden. Die Belegschaftszahl sank jedoch nach Kriegsende wieder auf 2140 im Jahr 1924. Um die groĂe Anzahl von Arbeitslosen zu beschäftigen, lieĂ die Gemeinde sogenannte Notstandsbauten errichten.cite-ref-papst-3-19[3]
Am 21. Oktober 1918 ereignete sich ein schwerer Eisenbahnunfall in der Einfahrt zum Bahnhof Kapfenberg. Der Schnellzug Nr. 5 von Wien nach Laibach fuhr auf einen GĂźterzug auf und ein Fronturlauberzug, der in der Gegenrichtung unterwegs war, in die TrĂźmmer der Unfallstelle hinein. 13 Menschen starben, 106 wurden darĂźber hinaus verletzt.
â
Hauptartikel
:
Eisenbahnunfall von Kapfenberg
Erhebung zur Stadt und BĂźrgerkrieg
Die Stadterhebung erfolgte am 9. Mai 1924 und angesichts der tristen Lage ohne grĂśĂere Feierlichkeiten. Die groĂe soziale Not fĂźhrte in den darauf folgenden Jahren zu immer radikaleren politischen Auseinandersetzungen in Form von Demonstrationen, Streiks und Ausschreitungen. 1929 veranstaltete die NSDAP ihren Landesparteitag in Kapfenberg. Bei Betriebsratswahlen in den BĂśhlerwerken kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Am 13. September 1931 wurden beim Putschversuch der Heimwehr, dem Pfrimer-Putsch, in Kapfenberg zwei Menschen getĂśtet, mehrere Personen verletzt und BĂźrgermeister Josef Schweighardt fĂźr mehrere Stunden gefangen genommen. Bei den Gemeinderatswahlen im April 1932 erhielt die NSDAP zwei Mandate und es gab bereits mehr als 1000 Arbeitslose in der Stadt. In Diemlach wurde von der Polizei ein Waffenlager des Republikanischen Schutzbundes entdeckt und die Nationalsozialisten verĂźbten mehrere Sprengstoffanschläge in der Stadt. Am 12. und 13. Februar 1934 fanden beim Februaraufstand auch in Kapfenberg heftige Kämpfe statt. Bei der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen dem Schutzbund unter der FĂźhrung von Koloman Wallisch und der Gendarmerie sowie dem Bundesheer wurden in Kapfenberg zwei Menschen getĂśtet und vier Personen verletzt. Wallisch wurde verhaftet und noch am 19. Februar in Leoben hingerichtet. Etwa 40 SchutzbundangehĂśrigen wurde in den Monaten danach wegen Hochverrats der Prozess gemacht und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei in Ăsterreich verboten.cite-ref-papst-3-20[3]
Erbauung des Werkes VI und GrĂźndung der GEMYSAG sowie der MVG
Nach dem Anschluss Ăsterreichs 1938 an das Deutsche Reich wurden die Industrieanlagen erweitert und ausgebaut, um den Anforderungen der massiven militärischen AufrĂźstung gerecht zu werden. Da das Gebiet um das Stammwerk im Tal des ThĂśrlbaches zu wenig Platz bot, wurde mit dem Bau des Werks VI im Nordosten der Stadt begonnen. Zusätzliche unterirdische Stollensysteme, die zum Teil noch erhalten sind, wurden gebaut, um im Notfall dort weiter produzieren zu kĂśnnen. AuĂerdem grĂźndete die Firma BĂśhler 1938 die GemeinnĂźtzige-MĂźrz-Ybbs-Siedlungs-A.G. (GEMYSAG), die mit dem Bau der Hochschwabsiedlung begann. Des Weiteren beschloss die Gemeinde 1943 mit UnterstĂźtzung von BĂśhler die GrĂźndung einer Obusverkehrsgesellschaft, der MĂźrztaler Verkehrsgesellschaft m.b.H. (MVG). Der Oberleitungsbus-Verkehr wurde 1944 zwischen Kapfenberg und dem Werk VI aufgenommen.cite-ref-papst-3-21[3]
Schon bald nach dem Anschluss bildete sich in Kapfenberg die Antifaschistische Front, eine Widerstandsbewegung mit in etwa einhundert Mitgliedern. Einer der wichtigsten Organisatoren war Anton Buchalka, der 1941 in Berlin hingerichtet wurde.
FĂźr die groĂe Zahl von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, die bei BĂśhler in der Kriegsproduktion eingesetzt waren, wurden mehrere Barackenlager am SchirmitzbĂźhel, nahe dem Werk VI, in Hafendorf und in Winkl errichtet.cite-ref-13[13] Ab November 1944 bis zum Mai 1945 wurden in Kapfenberg vor allem die Einrichtungen von BĂśhler, der Bahnhof sowie der Frachtenbahnhof mehrmals von alliierten Bombern angegriffen.
ZerstĂśrung der RĂźstungsfabriken und Verstaatlichung von BĂśhler
Nach dem Ende des Krieges wurde die Stadt am 9. Mai 1945 durch sowjetische Soldaten besetzt, welche am 24. Juli 1945 von britischen Besatzern abgelÜst wurden. Ein DP-Lager fßr ungefähr 600 jßdische und nichtjßdische so genannte Displaced Persons wurde eingerichtet. Die ZerstÜrung der industriellen Infrastruktur durch Bombenangriffe und Demontagen der Anlagen durch die Siegermächte war beträchtlich. Im Juli 1946 erfolgte unter der Bundesregierung Figl die Verstaatlichung unter anderem der BÜhler-Werke, um so eine weitere Beschlagnahmung der Industrieanlagen durch die Besatzungsmächte zu verhindern.cite-ref-papst-3-22[3]
Wiederaufbau
Der erste provisorische Gemeinderat nach dem Krieg konstituierte sich am 25. Mai 1945. Da in der Zeit des Wiederaufbaus die Stadtgemeinde die wieder ständig steigende Nachfrage nach Wohnraum nicht befriedigen konnte, gingen viele Familien dazu Ăźber, Eigenheime zu bauen. Diese Initiativen wurden durch die Gemeinde und die Firma BĂśhler unterstĂźtzt. 1947 wurde die Kapfenberger Sportvereinigung (KSV) gegrĂźndet und 1950 das Alpenstadion erĂśffnet. Es folgte eine Zeit, welche durch rege Bauarbeiten gekennzeichnet war, groĂen Anteil daran hatte der Architekt Ferdinand Schuster. 1954 wurde auch mit der Renovierung der Burgruine Oberkapfenberg begonnen. 1957 wurde der StraĂentunnel durch den Schlossberg dem Verkehr Ăźbergeben. Im August 1958 kam es im Stadtgebiet zu einer der schwersten Hochwasserkatastrophen des Jahrhunderts und es dauerte zwei Jahre, bis die Aufräumarbeiten beendet waren. 1963 wurde die SĂźdbahn elektrifiziert. Es erfolgte die GrĂźndung des MĂźrzverbandes, dessen Aufgabe die Abwasseraufbereitung und die Wiedernutzbarmachung der vĂśllig verschmutzten MĂźrz und des Grundwassers war. 1970 feierte die Firma BĂśhler ihr hundertjähriges Bestehen.cite-ref-papst-3-23[3]
Beginn der Stahlkrise und Entstehung der VEW
Bis zum Jahr 1973 war die Entwicklung von Kapfenberg durch die wirtschaftliche Hochkonjunktur und der guten Auftragslage bei BĂśhler gekennzeichnet; die BevĂślkerung wuchs auf Ăźber 26.000 Personen an. Danach fĂźhrten Ălschock und Stahlkrise zu einem Einbruch in der Entwicklung. Am 1. Jänner 1975 wurde BĂśhler mit Schoeller-Bleckmann und den Steirischen Gussstahlwerken zu einem Konzern unter dem Namen Vereinigte Edelstahlwerke AG (VEW) verschmolzen und damit der Markenname BĂśhler aufgegeben. 1982 wurde das Werk von Felten & Guilleaume geschlossen und 600 Arbeitern gekĂźndigt. Auch bei der VEW kam es zu KĂźndigungen und FrĂźhpensionierungen.cite-ref-papst-3-24[3]
Im November 1983 wurde die erste RĂśhre des Tanzenbergtunnels fĂźr den Verkehr freigegeben. Damit konnte der Durchzugsverkehr die Stadt umfahren, was in der Folge zu einer deutlichen Verkehrsentlastung des Stadtgebiets fĂźhrte.
In der Nacht vom 9. auf den 10. Februar 1986 fielen etwa 1,7 m Neuschnee in Kapfenberg, wodurch das Üffentliche Leben vÜllig zum Stillstand kam. Die Schneemassen auf den Verkehrswegen und auf einsturzgefährdeten Dächern konnten nur durch Soldaten des Bundesheers und den Einsatz von mehr als 700 Feuerwehrleuten beseitigt werden.cite-ref-papst-3-25[3]
Wiederauferstehung der Marke BĂśhler
1987 wurde der Industriepark in PÜtschach von Bßrgermeister Klaus Prieschl gegrßndet, um die Verluste an Arbeitsplätzen in der Stahlindustrie wettzumachen. Im selben Jahr ßbernahm die Firma Vogel & Noot das ehemalige Werksgelände von Felten & Guilleaume. 1988 erfolgte die AuflÜsung der Vereinigten Edelstahlwerke (VEW) (VÜest-Alpine); im Jahr zuvor war die BÜhler Ges.m.b.H. mit den Standorten Kapfenberg und Mßrzzuschlag gegrßndet worden, welche 1991 mit dem schwedischen Uddeholm-Konzern zur Firma BÜhler-Uddeholm fusioniert wurde.cite-ref-papst-3-26[3]
1992 erwarb die Stadtgemeinde die leerstehende Burg Oberkapfenberg von der Familie Stubenberg. In den darauffolgenden Jahren wurde die Burg restauriert und fĂźr die Ăffentlichkeit nutzbar gemacht. Das Einkaufs-Centrum-Europaplatz (ECE) und die FuĂgängerzone um den neu gestalteten Hauptplatz wurden in diesem Jahr erĂśffnet. Am 5. Oktober 1995 erfolgte die ErĂśffnung des Standortes der FH Joanneum in Kapfenberg in ehemaligen Gebäuden der Firma BĂśhler, Werk IV. Aufgrund der allmählichen Verlagerung des Stadtzentrums vom Hauptplatz an den Europaplatz startete die Stadtgemeinde im Jahr 2000 ein GroĂprojekt zur Revitalisierung und Wiederbelebung der historischen Altstadt.cite-ref-papst-3-27[3]
In den Jahren 2018 bis 2023 errichtete Voestalpine, der Mutterkonzern von BĂśhler, ein neues Edelstahlwerk in Kapfenberg.cite-ref-14[14] Das bis dato modernste Edelstahlwerk der Weltcite-ref-15[15] wurde im Oktober 2023 erĂśffnet.cite-ref-16[16]cite-ref-17[17]
BevĂślkerung
BevĂślkerungsentwicklung
Die BevÜlkerungsstatistik zeigt die starke Abhängigkeit der Stadt von der wirtschaftlichen Entwicklung bei BÜhler. Ein erster deutlicher Anstieg der BevÜlkerungszahlen lässt sich um 1890 (4368 Einwohner) und in den darauffolgenden drei Jahrzehnten erkennen, als die Gebrßder BÜhler das Stahlwerk erwarben. Der Standort profitierte von der starken Exportorientierung des Unternehmens und der Rßstungsindustrie des Ersten Weltkriegs. Die Anzahl der Beschäftigen stieg und mit ihr auch die Einwohnerzahl auf 13.542 (1923). In der Zeit der Weltwirtschaftskrise, welche 1929 begann, ging die BevÜlkerungszahl wieder leicht auf 13.369 (1934) zurßck.
Mit der AufrĂźstung und in der Zeit des Zweiten Weltkriegs stieg die BevĂślkerungsanzahl von 13.369 (1934) bis auf 23.789 (1951) wieder stark an. Allerdings ist der grĂśĂte Anstieg der BevĂślkerung der Eingemeindung von Hafendorf zuzuschreiben.
In den Nachkriegsjahren bis 1971 erhÜhte sich die Zahl der BevÜlkerung bis auf 26.300, das hÜchste Volkszählungsergebnis in der Geschichte von Kapfenberg. Die Anzahl der Beschäftigten bei BÜhler lag 1972 bei 8000. Die darauffolgende Stahlkrise und die fortschreitende Privatisierung des Unternehmens, durch die sich die Zahl der BÜhler-Beschäftigen auf 3500 um den Jahrtausendwechsel reduzierte, lieà die Einwohnerzahl bis auf 21.831 im Jahr 2011 sinken.cite-ref-papst-3-28[3] Im Jahr 2015 erklärt sich die Steigerung der BevÜlkerungszahl durch die Zusammenlegung der Gemeinden Kapfenberg und Parschlug im Rahmen der Steiermärkischen Gemeindestrukturreform.
Religionsgemeinschaften
59,6 % (13.251) der Kapfenberger BevĂślkerung sind rĂśmisch-katholisch und 25,4 % (5.654) sind ohne religiĂśses Bekenntnis. Etwa 6,4 % (1.412) sind evangelischen Glaubens, 3,7 % islamischen Glaubens (821) und 1,7 % (374) gehĂśren zu orthodoxen Kirchen. Der Anteil der Einwohner israelitischen Glaubens liegt unter 0,1 % (5). 1,3 % (286) gehĂśren sonstigen Religionen an und 1,9 % (431) sind unbekannter bzw. ohne ReligionszugehĂśrigkeit.cite-ref-18[18]
Die katholischen Pfarren gehĂśren der DiĂśzese Graz-Seckau an, die evangelische Kirche Kapfenberg der Superintendentur Steiermark.
Neben den vier rÜmisch-katholischen Kirchen St. Oswald, St. Martin (beide im 15. Jahrhundert erbaut oder umgebaut), Kirche zur Heiligen Familie (erbaut 1961) und Kirche Maria KÜnigin (erbaut 1957) gibt es noch die evangelische Christuskirche (erbaut 1961). Des Weiteren sind Einrichtungen mehrerer Gemeinden verschiedener christlicher Religions- oder Bekenntnisgemeinschaften unter anderen der Baptisten,cite-ref-19[19] Neuapostolischen Kirche und der Pfingstkirche Gemeinde Gottescite-ref-20[20] vorhanden. Auch die Zeugen Jehovas sind schon seit langem im Ort vertreten. Islamische Gebetsräume oder Moscheen sind nicht bekannt.cite-ref-21[21]
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Siehe auch:
Liste der denkmalgeschĂźtzten Objekte in Kapfenberg
1989 wurde das Kulturzentrum erĂśffnet. Es gliedert sich in die drei Bereiche Galerie fĂźr angewandte und zeitgenĂśssische Kunst, städtisches Museum (zeigt auf einer Ausstellungsfläche von 350 Quadratmetern die Kulturgeschichte Kapfenbergs) und städtische BĂźcherei mit Videothek und Ludothek (Gesamtbestand von 20.475 Medien, davon sind 1.538 AV-Medien und 246 Spiele â Stand Dezember 2015cite-ref-22[22]). Eine Zweigstelle der städtischen BĂźcherei befindet sich im Ortsteil Parschlug.cite-ref-23[23]
Bis 2016 gab es im Kulturzentrum auch ein CafĂŠ, welches nach dem Ăśsterreichischen Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettisten Helmut Gustav Friedrich Qualtinger (1928â1986) benannt war. Qualtinger schuf mit einer Aussage seiner Kunstfigur Travnicek das geflĂźgelte Wort âSimmering â Kapfenberg, das nenn i Brutalitätâ in Anspielung auf ein Match der beiden Vereine im Jahre 1958, dem Qualtinger beiwohnte. In der letzten Spielminute stieĂ der SchĂźtze des 1:0, der Kapfenberger StĂźrmer âHaubeâ Hauberger mit dem Simmeringer Tormann Engelmaier zusammen und erlitt einen offenen Knochenbruch.cite-ref-24[24]
In der Musikschule Kapfenberg befindet sich seit 2004 ein Kammermusik- und Kleinkunstsaal, der vom Architekten Meinhard Neugebauercite-ref-arch-neu-neugebau-25-0[25] geplant wurde.
Am Lindenplatz befindet sich das Dieselkino Kapfenberg mit vier Kinosälen und insgesamt 603 Sitzplätzen und einem angeschlossenen Gastronomiebereich.cite-ref-26[26] Hier werden seit 1911 Kinovorstellungen gezeigt.
Bauwerke
⢠Die Burg Oberkapfenberg oberhalb von Kapfenberg ist Teil der 1145 erstmals erwähnten Burg Kapfenberg, die im 13. Jahrhundert von den Grafen von Stubenberg als Wohn- und Verwaltungssitz erbaut und um 1550 zur Renaissance-Festung umgebaut wurde. Seit 1992 ist sie im Besitz der Stadtgemeinde. 1994 wurde ein Burgrestaurant erÜffnet. Daneben beherbergt die Burg eine Greifvogelschau und seit 2003 werden historische Waffen, sowie in einem Sonderteil, diverse Foltermethoden und Folterinstrumente ausgestellt.
⢠Das alte Rathaus, welches sich am Hauptplatz befindet, stammt aus den Jahren um 1240. Die heutige Rundgiebelfassade ist barock. Das Gebäude diente von 1604 bis 1911 als Rathaus und danach waren im Erdgeschoà Geschäfte untergebracht.
⢠Das heutige Rathaus mit der klassizistischen Fassade ist das älteste Haus der Kapfenberger Altstadt und wurde um 1140 erbaut. Der sogenannte damalige Meierhof wurde später zum Schloss Unterkapfenberg ausbaut. Bis 1934 standen um das Haus Steinsäulen mit Ketten, welche die Grenze der Rechtsbezirke der Marktrichter und der Herren von Stubenberg kennzeichneten. Die Gemeinde erwarb das Gebäude erst 1909 und verwendet es seit 1911 bis heute als Rathaus.cite-ref-papst-3-29[3]
⢠Die Pfarrkirche St. Oswald ist ein spätgotischer Bau, der von 1752 bis 1755 barock erweitert wurde. Sie hat einen dreigeschoĂigen Westturm mit spitzem Helm, einen zweijochigen Chor mit 5/8-Schluss, ein dreischiffiges Langhaus und barocke Seitenkapellen. Die GewĂślbe sind PlatzlgewĂślbe auf Gurten. Einrichtung und Hochaltar im Rokoko-Stil wurden nach 1770 geschaffen.cite-ref-28[28]
⢠Neben der Pfarrkirche steht die ursprßnglich am Hauptplatz aufgestellte Mariensäule (Pestsäule), 1738 vom Bildhauer Johann Matthias Leitner und dem Steinmetz Andreas Zeller geschaffen.cite-ref-dehio-27-1[27]
⢠Ursprßnglich war die Kirche von St. Martin ein romanischer Bau, welcher im späten 15. Jahrhundert um ein gotisches, einschiffiges Langhaus erweitert wurde. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die flache Decke der Kirche durch ein KreuzrippengewÜlbe ersetzt. Der angebaute Turm wurde 1918 errichtet. Kriegsschäden machten 1961 eine Renovierung des Baus notwendig. Eine weitere Renovierung fand 1980 statt.cite-ref-papst-3-30[3]
⢠Katholische Pfarrkirche Maria KĂśnigin, 1956â1957, und Evangelische Christuskirche, 1957â1961, beide nach Plänen des Kapfenberger Architekten Ferdinand Schuster.
⢠Schloss Wieden in der Wiener StraĂe ist ein breiter, zweigeschoĂiger VierflĂźgelbau aus dem 17. Jahrhundert, der im 18. Jahrhundert vergrĂśĂert und später noch mehrfach verändert wurde. Bemerkenswert sind die Hofarkaden und die Sgraffito-Dekorationen,cite-ref-dehio-27-2[27] einer auf Kratzputz beruhenden Stucktechnik.
⢠Der bronzene Roseggerbrunnen (oder auch Waldschulmeisterbrunnen) wurde 1908 von Hans Brandstetter geschaffen.cite-ref-dehio-27-3[27]
⢠Die Gebäude der BĂśhler-Werke sind bemerkenswerte Anlagen, die sich nordwestlich der Altstadt befinden. Zu ihnen gehĂśren der Werksgasthof (1918), ein Privathotel (um 1914), die Werkshallen (1910â1915), der Erlachhammer (Ende 19. Jahrhundert), und die Arbeitersiedlung in der GrazerstraĂe (1901).cite-ref-dehio-27-4[27]
⢠Weitere sehenswerte Bauwerke sind das mittelalterliche Kandhaus, das 1992 nach Entwßrfen des Kapfenberger Kßnstlers Helmut Kand von der Kunstmalergruppe Die Mauersegler bemalt wurde und das Schmidthaus, ein Jugendstilbau, der 1907 errichtet und 1987 renoviert wurde.cite-ref-29[29]
Naturdenkmäler
Im Nordwesten der Stadt ungefähr 630 Meter ßber NN liegt die Rettenwand-TropfsteinhÜhle in Kalkschichten der mittleren Trias. Die 1918 entdeckte HÜhle wurde 1923 erschlossen und ist seit 1926 fßr Besucher geÜffnet. Das HÜhleninnere ist reich an Sinterformen wie Perlsinter, Traubensinter, KnÜtchen- und KnÜpfchensinter. Im Eingangsbereich gab es Funde aus der Steinzeit sowie Knochen, Scherben und Bronzenadeln aus der Zeit um 2600 vor Christus.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
⢠Ăffentlicher Verkehr: Die MĂźrztaler Verkehrs-Gesellschaft mbH (MVG) unterhält in der Stadt, in Bruck an der Mur und Leoben ein Busliniennetz und ist Teil des Verkehrsverbund Steiermark. Vom 20. Oktober 1944 bis zum 15. Februar 2002 verkehrte in der Stadt auĂerdem der Oberleitungsbus Kapfenberg, er wurde aus KostengrĂźnden durch gewĂśhnliche Omnibusse ersetzt. DarĂźber hinaus werden regionale Ăberlandbusverbindungen Richtung Mariazell betrieben. Des Weiteren fĂźhrt die SĂźdbahnstrecke durch Kapfenberg. Am Bahnhof Kapfenberg halten stĂźndlich Railjet/EC-ZĂźge in Richtung Wien/Graz. An der Haltestelle Kapfenberg Fachhochschule halten ausschlieĂlich S-Bahnen. Von 2018 bis 2021 wurde der Bahnhof Kapfenberg von den ĂBB generalsaniert und am 19. März 2021 erĂśffnet. Das Investitionsvolumen betrug 30 Millionen Euro.cite-ref-30[30] Seit Fertigstellung gibt es Ăźberall einen barrierefreien Zugang und eine bessere Anbindung an den nĂśrdlich gelegenen Park-and-Ride-Parkplatz.cite-ref-31[31]
⢠Linien der Verbundlinie:
| Linie | Verlauf | Anmerkung |
|---|---|---|
| | Bruck an der Mur â Kapfenberg â Kapfenberg Fachhochschule â Marein-St. Lorenzen â Allerheiligen-MĂźrzhofen â Kindberg â Wartberg im MĂźrztal â Mitterdorf-Veitsch â Krieglach â Langenwang â MĂźrzzuschlag | |
⢠StraĂen und Radwege: Eine der wichtigsten StraĂen durch das Gebiet von Kapfenberg ist die autobahnähnlich ausgebaute Semmering SchnellstraĂe S 6, welche von Nordosten nach SĂźdwesten verläuft und im Tanzenbergtunnel die Stadt umfährt. Die S 6 ist die wichtigste Verbindung nach MĂźrzzuschlag und Leoben. Parallel zur MĂźrz und ebenfalls von Nordosten nach SĂźdwesten fĂźhrt die Leobener StraĂe B 116 als wichtigste Verbindung zur Nachbarstadt Bruck an der Mur. Die B 116 umfährt die Altstadt, den Europaplatz sowie den Frechner Platz mit Hilfe des Schlossbergtunnels. In Nord-SĂźd-Richtung verläuft die Mariazeller StraĂe B 20, welche nach Mariazell und an die nĂśrdliche Grenze der Obersteiermark und dann weiter nach St. PĂślten in NiederĂśsterreich fĂźhrt. Richtung Bruck an der Mur, nach vier Kilometer Entfernung, zweigt die S 35 Richtung Landeshauptstadt Graz ab und nach etwa 36 km besteht in Sankt Michael ein Anschluss an die Pyhrn Autobahn A 9. Hier endet auch die S 6 und geht in die S 36 (Murtal SchnellstraĂe) Ăźber. Richtung Norden stellt die S 6 beim Knoten Seebenstein in 80 km Entfernung eine Verbindung zur SĂźd Autobahn A 2 und damit zur Bundeshauptstadt Wien her. Das Kapfenberger Radwegenetz hat eine Länge von insgesamt knapp 21 km und die FuĂgängerzonen haben eine Gesamtlänge von 275 Meter.cite-ref-32[32] Die ThĂśrlerbahn wurde 2004 zum Bahntrassenradweg umgebaut.
⢠Flugverkehr: Der Flugplatz Kapfenberg mit 4.227 Flugbewegungen (2021)cite-ref-33[33] wird hauptsächlich fßr die Sportfliegerei genutzt und verfßgt ßber eine 600 Meter lange Graspiste. Er besteht seit dem Jahr 1962 und seit 1990 sind Direktflßge vom und in das Ausland zugelassen.cite-ref-34[34]
Dem Flugplatz ist eine Zivilluftfahrerschule angeschlossen.
Der nächste Flughafen ist Graz-Thalerhof, der circa 76 km entfernt in sĂźdlicher Richtung liegt. Er ist von Kapfenberg Ăźber die SchnellstraĂen S 6, S 35 und die Autobahn A 9 oder mit der SĂźdbahn direkt erreichbar.
Unternehmen und Beschäftigte
Im Jahr 2001 waren 5343 Beschäftigte (davon 3515 Arbeiter, 1664 Angestellte und 193 Lehrlinge) in 82 Betriebsstätten zur Sachgßtererzeugung und 1558 Personen (davon 836 Angestellte, 395 Arbeiter und 152 Lehrlinge) in 262 Betriebsstätten des Handels und mit der Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgßtern beschäftigt. Der Rest von 4558 Beschäftigten verteilt sich auf andere Bereiche der Wirtschaft.cite-ref-35[35]
Die Stahlerzeugung hat seit den 1970er Jahren wesentlich an Bedeutung als Arbeitgeber eingebĂźĂt. Die Stadtpolitik versuchte den wirtschaftlichen Niedergang in diesem Bereich durch Betriebsansiedlungen abzufedern, was ihr auch gelang. Aus diesen Anstrengungen entstanden der Industriepark und zwei grĂśĂere Einkaufszentren.
Boehlerit GCK hatte seine Wurzeln 1932 in DĂźsseldorf, ist seit 1950 in Kapfenberg, dem heutigen Hauptsitz und stellt Hartmetallwerkzeuge aus Wolframcarbid-Kobalt-Verbundmaterial her. Mit insgesamt 700 Mitarbeitern werden 110 Millionen Euro Umsatz erzielt. (Stand 2018)
Seit dem Jahr 2008 betreibt die Kapsch BusinessCom AG das unterirdische Hochsicherheitsrechenzentrum earthDATAsafe, welches auch wegen seiner auĂergewĂśhnlichen Architektur bemerkenswert ist.
Altstadtoffensive
Da die Altstadt mit der ErĂśffnung des Einkaufszentrums Europaplatz (ECE) kontinuierlich an Geschäften und Attraktivität verlor, wurde an ihrer Revitalisierung gearbeitet, wie Neugestaltung Lindenplatz, Neubau des Hauptplatzes, Umbau der GrazerstraĂe zur FuĂgängerzone, neue StraĂenbeleuchtung, Projekt ÂŤWohnen an der MĂźrzÂť in der Schmiedgasse. Diese MaĂnahmen waren ohne Erfolg zur Anzahl der Handelsbetriebe zwischen den zwei MĂźrzbrĂźcken, die die Altstadt begrenzen, welche von ca. 70 auf knapp Ăźber 20 sanken.
Medien
Der Fernsehsender MEMA TV Regionales Fernsehen hatte Redaktionsräumlichkeiten in Kapfenberg. MEMA-TV versorgt in etwa 22.000 Haushalte in mehreren Gemeinden der Bezirke Bruck an der Mur und MĂźrzzuschlag Ăźber die lokalen Kabelnetze. Produziert werden die Sendungen Panorama â Das Mur- und MĂźrztalmagazin und die Nachrichtensendung MĂźrztal aktuellcite-ref-36[36] aber mittlerweile in Bruck an der Mur.
Daneben gibt es auch den, von den Stadtwerken Kapfenberg betriebenen, Sender HiWay TV,cite-ref-37[37] der ebenfalls Sendungen aus den Regionen Kapfenberg, Bruck und Leoben produziert und im Kabelnetz der Stadtwerke Kapfenberg zu sehen ist.
Ăffentliche Einrichtungen und Gesundheit
Die Sonderkrankenanstalt Neurologisches Therapiezentrum Kapfenberg (NTK) erÜffnete 1999. Das von 1908 bis 1990 private BÜhler-Werkskrankenhaus wurde von 1995 bis 1999 neuerbaut beziehungsweise wurden die Altbauten komplett saniert. Es enthält zwei Stationen mit 70 Betten und eine Ambulanz fßr neurologische Patienten.cite-ref-38[38] Um rund 8,7 Millionen Euro hat der Gesundheitsdienstleister Vamed die neurologische Spezialklinik ausgebaut und im März 2021 erÜffnet.cite-ref-39[39]
In Kapfenberg gibt es 17 Fachärzte (unter anderen fĂźr Radiologie und Strahlenheilkunde, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, sowie Inneres), 15 praktische Ărzte, sechs Zahnärzte und ein Zahnambulatorium.cite-ref-40[40] Daneben befinden sich in der Stadt noch fĂźnf Apotheken, ein Ambulatorium fĂźr Physiotherapie, Einrichtungen fĂźr Suchtfragen und Arbeitsassistenz, ein Beratungszentrum fĂźr Psychotherapie, ein Frauenhaus, eine Männerberatungsstelle, zwei Seniorenwohnheime und zwei Tierärzte.
Es gibt sechs städtische Kindergärten, eine Kinderkrippe und seit 1982 das Jugend- und Kommunikationszentrum Bunte Fabrik.
Als Dienststelle der Bundespolizei ist in Kapfenberg eine Polizeiinspektion etabliert, welche dem Bezirkspolizeikommando Bruck-MĂźrzzuschlag untersteht. Sie ist fĂźr die Gemeinden Kapfenberg und TragĂśĂ-Sankt Katharein zuständig. Daneben unterhält Kapfenberg auch eine eigene Stadtpolizei.cite-ref-41[41] Der städtische Friedhof mit Feier- und Zeremonienhalle liegt in der KG St. Martin um die gleichnamige Kirche und besteht in der heutigen Form seit 1974.
Bildung
In Kapfenberg gibt es acht Volksschulen, zwei Neue Mittelschulen, eine Sonderschule, eine Allgemeinbildende HÜhere Schule, eine Polytechnische Schule, zwei HÜhere und zwei Mittlere Technische Schulen und eine Mittlere Land- und Forstwirtschaftliche Schule. Erweitert wird dieses Bildungsangebot durch eine städtische Musikschulecite-ref-42[42] und eine Volkshochschule.
Die HTL Kapfenberg bietet sieben Bildungsrichtungen an der Tagesschule mit den Fachrichtungen Informationstechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Luftfahrt-Aviation, Maschinen- und Anlagentechnik, Automatisierung und Robotik sowie Kunststoff- und Umwelttechnik. AuĂerdem gibt es die berufsbegleitende Abendschule mit MaturaabschlĂźssen in den Fächern Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.cite-ref-43[43]
Seit 1995 ist Kapfenberg mit etwa 890 Studierenden (Stand Sommersemester 2022)cite-ref-44[44] einer der drei Standorte der Fachhochschule Joanneum. Folgende Studiengänge werden hier angeboten:
⢠Advanced Elektronic Engineering (Masterstudium, berufsbegleitend)
⢠Internettechnik (Bakkalaureatsstudium, Vollzeit und berufsbegleitend)
⢠IT-Recht und Management (Masterstudium, berufsbegleitend)
⢠IT & Mobile Security (Masterstudium, berufsbegleitend)
⢠Software Design (Bakkalaureatsstudium, berufsbegleitend)
⢠Industrial Management / Industriewirtschaft (Bakkalaureatsstudium, Vollzeit und berufsbegleitend)
⢠MSc International Supply Management (postgradualer Lehrgang, berufsbegleitend)
Weltrekord 2014
Zur Steigerung der Bekanntheit der Stadt ßber die nationalen Grenzen hinweg wurde am 19. September 2014 das bislang längste Lipdub-Video der Welt zum Lied Live Is Life von Opus gedreht. Es dauert 14 Minuten, und ca. 6000 Menschen waren an der Erstellung beteiligt.cite-ref-45[45]
Sport
In Kapfenberg gibt es ein breites Angebot an Sportstätten. Das Sportzentrum Kapfenberg besteht aus dem Franz-Fekete-Stadion, einem Sporthotel, einem Hallen- und Freibad und aus einer Eis- und Mehrzweckhalle. Das heutige Franz-Fekete-Stadion wurde 1951 als Alpenstadion erÜffnet, 1987 vÜllig modernisiert wiedererÜffnet und fasst nach Errichtung einer Zusatztribßne in etwa 10.000 Besucher.cite-ref-46[46] Das Stadion soll 2024 umbenannt werden.cite-ref-47[47]
⢠Die Kapfenberger Sportvereinigung (KSV) ist mit circa 5500 Mitgliedern, 24 Zweigvereinen und vierzehn angeschlossenen Vereinen die grĂśĂte Amateursportvereinigung Ăsterreichs und betreibt neben FuĂball die Sektionen Handball, Eishockey, Skifahren, Tischtennis und einige andere.cite-ref-48[48] Im Jahr 1997 wurde das Nachwuchsmodell Kapfenberg geschaffen. Unter Einbeziehung der Schulen soll damit neben dem Breiten-, Leistungs- und Spitzensport besonders der Nachwuchs gefĂśrdert werden. Die FuĂballabteilung spielt aktuell (Stand: Saison 2022/23) in der 2. Liga (zweithĂśchste nationale Spielstufe) und trat bis 2011 unter Einbeziehung des Sponsornamens als KSV Superfund auf. Nachdem die Mannschaft in der Saison 2007/08 in der Ersten Liga den Meistertitel geholt hatte, spielte sie die Saisonen von 2008 bis 2012 â erstmals wieder seit dem Jahr 1967 â in der Bundesliga. Die grĂśĂten Erfolge als Steirischer Landesmeister und Pokalsieger lagen in den 1940er Jahren.
⢠Die zweite Mannschaft des SV Kapfenberg spielt in der Oberliga Nord des Steirischen FuĂballverbandes unter dem Namen KSV Amateure I.
⢠Zu den bekanntesten Kapfenberger Sportvereinen zählt der Basketballverein Kapfenberg Bulls, der von 2001 bis 2004 Ăsterreichischer Basketballmeister der Männer war und 2007 den Cup gewann. Nach mehreren Jahren ohne gewonnenen Titel konnten nach Wechseln in der VereinsfĂźhrung von 2017 bis 2019 alle nationale Titel gewonnen werden (Meisterschaft, Cup und Supercup)
⢠Der Eishockeyklub KSV Icetigers spielte in der zweithĂśchsten Ăśsterreichischen Liga (Nationalliga). Die grĂśĂten Erfolge der 2005 (wieder)gegrĂźndeten Mannschaft sind zwei Meistertitel in der Nationalliga in der Spielsaison 1987/88 und 1998/99. Nach einer Insolvenz im Sommer 2009 ist die Eishockeymannschaft eine Sparte der Kapfenberg Bulls. Sie spielten unter diesem Namen in der Oberliga.cite-ref-49[49] In der Saison 2019/20 spielen sie wieder unter dem KSV in einer Liga mit dem ATSE-Graz, Zeltweg, Frohnleiten und Hart
Die Spiele der Division I der 26. Eishockey-Weltmeisterschaft der U20-Junioren 2002 fanden vom 9. bis 15. Dezember 2001 in Kapfenberg und Zeltweg statt.
RegelmäĂige Veranstaltungen
Alljährlich findet im Juni auf der Burg das Ritterfest statt, welches eine der grĂśĂten Veranstaltungen dieser Art in Ăsterreich ist.cite-ref-50[50]
Politik
Gemeinderatswahl Kapfenberg 2025
Wahlbeteiligung: 50,72 % (2020: 43,44 %)
%
70
60
50
40
30
20
10
0
61,38
(+4,60)
10,10
(â10,19)
18,57
(+9,09)
2,48
(â3,68)
1,42
(â3,44)
0,85
(â1,60)
2,16
(
n. k.
)
SPĂ
ĂVP
FPĂ
KPĂ
VOGL
NEOS
GRĂNE
2020
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
2025
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
ďťż
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu langVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe - DunkelVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe - Hell
Gemeinderat
Der Stadtgemeinderat hat 31 Mitglieder.
⢠Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 21 SPĂ, 4 ĂVP, 3 FPĂ, 2 LR und 1 GRĂNE.
⢠Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 26 SPĂ, 3 ĂVP, 1 FPĂ und 1 VOGL.cite-ref-stmkgrw2005-62113-52-0[52]
⢠Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 19 SPĂ, 5 FPĂ, 5 ĂVP, 1 KPĂ und 1 Liste VOGL. cite-ref-stmkgrw2010-62113-53-0[53]
⢠Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 SPĂ, 8 FPĂ, 3 ĂVP, 2 KPĂ und 1 VOGL.cite-ref-stmkgrw2015-62140-54-0[54]
⢠Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2020 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 19 SPĂ, 6 ĂVP, 3 FPĂ, 2 KPĂ und 1 VOGL.cite-ref-stmkgrw2020-62140-55-0[55]
⢠Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2025 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 21 SPĂ, 6 FPĂ, 3 ĂVP, 1 PERTENEDER.cite-ref-stmkgrw2025-62140-56-0[56]
BĂźrgermeister seit 1850
Wappen und Flagge
Das Wappen wurde dem Markt Kapfenberg auf Betreiben der Stubenberger hin am 15. Dezember 1639 von Kaiser Ferdinand III. verliehen und zeigt die BrĂźcken von Kapfenberg. Das Wappentier â ein LĂśwe mit KĂśnigskrone â hält in den Pranken das Wappen des Hauses Stubenberg, den Anker. Der Anker war jedoch vermutlich in frĂźheren Zeiten eine Wolfsangel oder eine Wurfbarte. Die Wurfbarte, welche an einem Seil befestigt war, wurde als Waffe gegen Ritter verwendet. Erst später wurde diese Wappenfigur zu einem Anker, einem christlichen Symbol und Zeichen eines Ritters, welcher zum Kreuzzug auszog, umgedeutet. Das zu einem Zopf geflochtene Seil am Anker, war mĂśglicherweise ein Hinweis auf die Mitgliedschaft der Stubenberger in der Ritterlichen Gesellschaft zum Zopfe.cite-ref-papst-3-31[3]
Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gßltigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 2015.cite-ref-58[58] Die Blasonierung lautet:
âIn blauem Schild Ăźber silbern geflutetem SchildfuĂ eine silbern gemauerte gewĂślbte BogenbrĂźcke mit vier Pfeilern, auf dieser stehend ein goldener LĂśwe mit aufgerichteter doppelter Rute, aufgesetzter goldener KĂśnigskrone und rot ausgeschlagener Zunge, zwischen beiden Pranken einen aufwärts gestellten silbernen Anker haltend, durch dessen Ring ein goldener Zopf gezogen ist.â
Die Stadtflagge hat drei Streifen in den Farben WeiĂ-Blau-Gelb mit dem Wappen.cite-ref-59[59]
Städtepartnerschaft und Europastadt
1957 beschloss der Gemeinderat einstimmig die Einrichtung einer Städtepartnerschaft mit Frechen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, welche bis heute von beiden Städten auch sehr aktiv gelebt wird. 1963 wurde der frßhere Neue Platz in Frechener Platz umbenannt.
Seit 1971 ist Kapfenberg Trägerin der Ehrenfahne des Europarates und nennt sich seither auch Europastadt. Anlässlich der Verleihungsfeierlichkeiten erhielt die sogenannte Schleife oder der Obusplatz den Namen Europaplatz. Der Europaplatz ist gegenwärtig das neue Zentrum der Stadt, an welchem 1992 das Einkaufs-Centrum-Europaplatz (ECE) errichtet wurde. Seit 1998 ist die Stadt auch Trägerin der Europaplakette des Europarates, der zweithÜchsten diesbezßglichen Auszeichnung.
E-Government
Die Stadt verfĂźgt Ăźber ein kleines e-Government-Angebot auf ihren Webseiten. FĂźr die Einreichung der Online-Formulare ist eine elektronische Unterschrift in Form der BĂźrgerkarte erforderlich. Das Angebot an Online-Formularen der Stadt Kapfenberg umfasst zurzeit eine MĂśglichkeit zur Online-Stellenbewerbung und einen Link zum Webauftritt des Bundesministeriums fĂźr Inneres zur Beantragung einer Strafregisterbescheinung.cite-ref-60[60]
PersĂśnlichkeiten
EhrenbĂźrger der Stadtgemeinde
⢠Gottfried GĂśschel (* 1825; â 23. Februar 1899), Gutsherr und BĂźrgermeister des Marktes von 1873 bis 1895.
⢠Fridolin Reiser (* 1843 in Gammertingen; â 16. Jänner 1909 in Leoben), Montaningenieur, gilt als MitbegrĂźnder der Weltgeltung des Kapfenberger Stahls.
⢠Vinzenz Capra (* 29. März 1849 in Kapfenberg; â 5. Dezember 1932), Kaufmann und BĂźrgermeister (1895â1898 und 1905â1919), GrĂźndungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kapfenberg.
⢠Leopold Worell (* 8. September 1845 in GroĂ-Siegharts; â 6. Mai 1921), Kaufmann, VizebĂźrgermeister und Kassier.
⢠Josef Sperl (* 1878; â 4. Oktober 1951), Arzt, erforschte die RettenwandhĂśhle und grĂźndete die Rettungsabteilung und das Heimatmuseum.
⢠Heinrich Scheibengraf (* 1. Juli 1910 in Graz; â 29. September 1996 in Bruck an der Mur), Ingenieur und BĂźrgermeister von 1950 bis 1962, GrĂźnder des MĂźrzverbandes.
⢠Bruno Kreisky (* 22. Jänner 1911 in Wien; â 29. Juli 1990 in Wien), Bundeskanzler, half der Stadt bei der Finanzierung groĂer Investitionen und fĂśrderte die verstaatlichte Stahlindustrie.
⢠Franz Fekete (* 21. September 1921; â 20. Februar 2009), SS-HauptscharfĂźhrer, BĂźrgermeister (1963â1987), verantwortlich fĂźr Modernisierung und Ausbau der Sportanlagen, den Bau des Tanzenbergtunnels. Namensgeber fĂźr das gleichnamige Stadion in Kapfenberg.
⢠Josef Gruber (* 1925; â 13. September 2013), Gemeinderat und Landesrat.
⢠Hans Gross (* 23. Juni 1930 in Graz; â 19. November 1992), Landeshauptmann-Stellvertreter und Gemeindereferent, unterstĂźtzte die Stadt tat- und finanzkräftig.
SĂśhne und TĂśchter der Stadtgemeinde
In alphabetischer Reihenfolge
⢠Waltraud Bachmaier-Geltewa (* 1953), Politikerin und Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag
⢠Barbara Boisits (* 1961), Musikwissenschaftlerin, Autorin und Herausgeberin
⢠Melitta Breznik (* 1961), Schriftstellerin
⢠Ulrike Diebold (* 1961), Physikerin
⢠Otto Eggenreich (* 1932), Schriftsteller und Herausgeber
⢠Goldie Ens (* 1954), Pop-Sängerin
⢠Gerald Fuchsbichler (1944â1995), FuĂballspieler
⢠Grete Jenny (verheiratete Bosnyak; 1930â2015), Sprinterin und HĂźrdenläuferin
⢠Max Kalcher (1911â1982), politischer Aktivist, Nationalsozialist
⢠Erika Kloepfer (1913â2000), Malerin
⢠Ernst Kovacic (* 1943), Geiger und Dirigent
⢠Peter Pilz (* 1954), Politiker
⢠Peter Polleruhs (1949â2022), Politiker
⢠Claus Raidl (1942â2024), Manager
⢠Michael Scharang (* 1941), Schriftsteller
⢠Brigitte Schwarz (* 1960), Politikerin, Bßrgermeisterin der Stadt Kapfenberg
⢠Erwin Spindelberger (* 1956), Angestellter, Politiker und Abgeordneter zum Nationalrat
⢠Albin Stranig (1908â1944), Maler und Bildhauer
⢠Wulfing von Stubenberg (1259â1318), katholischer Bischof
⢠Sepp Tezak (1923â2013), Eisenbahnmaler, -historiker und -journalist
⢠Heimo Wiederhofer (* 1962), Jazzmusiker
⢠Franz Witzany (1890â1949), Landwirt und Politiker
Mit der Stadt verbundene PersĂśnlichkeiten
⢠Franz Eibel (1904â1934), Kaplan von Kapfenberg-St. Oswald und Opfer der Nationalsozialisten
⢠Otto Girlinger (1896â1928), bekannt als der âKĂźhllaster-MĂśrderâ, beging in den 1920er Jahren 19 Morde an jungen Frauen. Er erhielt im Jahre 1928 die Todesstrafe durch Hängen.
⢠Helmut Weitzer (1901â1976), Industrieller und Manager; wirkte hier von 1924 bis Kriegsende bei GebrĂźder BĂśhler & Co. AG
Literatur
SachbĂźcher, Karten und Sonstiges:
⢠Franz MÜrth: Kapfenberg im Wandel der Zeiten; Geschichte der Stadt Kapfenberg und ihrer Umgebung. Graz 1949. (Anlässlich 25 Jahre Stadt Kapfenberg.)
⢠Gottfried Holzer: 20 Jahre Aufbauarbeit. Kapfenberg 1945â1965. Stadtgemeinde Kapfenberg. Kapfenberg 1965.
⢠Walter Pfitzner (Kartogr.): Kapfenberg: Stadtplan. MaĂstab: 1:10.000. Kapfenberg 1966.
⢠Reiner Puschnig: Kapfenberg; alter Markt, junge Stadt. Kapfenberg, Graz 1974. (Anlässlich 50 Jahre Stadt Kapfenberg.)
⢠Wolfgang Heinrich Heusgen: Die Stadtentwicklung von Kapfenberg 1945â1970 (= Diss. Techn. Univ. Graz). Graz 1985.
⢠Franz MÜrth: Kapfenberg in alten Ansichten. Zaltbommel 1989/90, ISBN 90-288-4788-X.
⢠Helga Papst: Kapfenberg. Stadtgemeinde Kapfenberg â Referat fĂźr Kultur, Kapfenberg 1999, ISBN 3-9501065-1-0 (Anlässlich 75 Jahre Stadt Kapfenberg.)
⢠Franz Stieglbauer: Kapfenberg einmal anders; in Bildern und Dokumenten. Graz, Wien 2000, ISBN 3-222-12791-3.
⢠Helga Papst: Die Reihe Archivbilder: Kapfenberg. Sutton, Erfurt 2001, ISBN 3-89702-299-0.
⢠Barbara Boisits: Kapfenberg. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Ăsterreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.
⢠Helga Papst: Sport in Kapfenberg (inkl. DVD), Stadtgemeinde Kapfenberg, Kapfenberg 2008
⢠Sabine Christian, Joachim Hainzl und Heimo Halbrainer: 100 Jahre Stadt Kapfenberg. Kapfenberg 2024, ISBN 978-3-903425-24-8 (Anlässlich 100 Jahre Stadt Kapfenberg.)
Belletristik:
⢠Herbert Zinkl: Lausige Zeiten. Steirische Verlagsgesellschaft, Graz 1988, ISBN 3-85489-110-5 (NeuverÜffentlichung 2004)
⢠Karl Plepelits: Der Glaube, die Berge und das Paradies. Liber Libri, Wien 2006, ISBN 3-85481-031-8.
Spiele:
⢠das kapfenberger wirtschaftsspiel, Stadtgemeinde Kapfenberg, Kapfenberg 2005cite-ref-61[61]
Medien
⢠2015: Kleinstadt â Dirty Little Secrets? Ăsterreich, Regie: Christian Rabenstein.cite-ref-62[62]
⢠2003: Weg in den SĂźden, Ăsterreich, Regie: Reinhard Jud.cite-ref-63[63]
⢠1983/84: Die Kameraden des Koloman Wallisch, Ăsterreich, Regie: Michael Scharangcite-ref-64[64]
Weblinks
⢠62140 â Kapfenberg. Gemeindedaten der Statistik Austria
⢠www.kapfenberg.gv.at, Website der Stadtgemeinde Kapfenberg
⢠Statistischer Jahresbericht 2005, Stadtgemeinde Kapfenberg (PDF-Datei; 4,9 MB)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
cite-note-22. â Kapfenberg - Steiermark | Similio. Abgerufen am 10. März 2020.
cite-note-papst-33. â Helga Papst: Kapfenberg. Stadtgemeinde Kapfenberg â Referat fĂźr Kultur, Kapfenberg 1999, ISBN 3-9501065-1-0.
cite-note-44. â Regionsprofil Obersteiermark Ost, Land Steiermark (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.raumplanung.steiermark.at (PDF).
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-at-ortschaft-quelle-55. â Statistik Austria: BevĂślkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
cite-note-77. â Kapfenberg - Steiermark | Similio. Abgerufen am 10. März 2020.
cite-note-88. â Hydrogeologische Charakterisierung des Umweltbundesamtes (Memento vom 9. April 2013 im Internet Archive)
cite-note-91. Kapfenberg Klimadaten, Landesstatistik Steiermark
cite-note-klimaregion-1010. â Klimaregion MĂźrztal bis MĂźrzzuschlag, Umweltinformation Steiermark.
cite-note-1111. â Geschichte. Abgerufen am 17. August 2020 (deutsch).
cite-note-1212. â Albrecht Klose, Klaus-Peter RueĂ: Die Grabinschriften auf dem Gesandtenfriedhof in Regensburg. Texte, Ăbersetzungen, Biographien, Historische Anmerkungen. In: Stadtarchiv Regensburg (Hrsg.): Regensburger Studien. Band 22. Stadtarchiv Regensburg, Regensburg 2015, ISBN 978-3-943222-13-5, S. 96 ff.
cite-note-1313. â Vgl. dazu: Pierre Boujut: De Jarnac a Kapfenberg. Heimkehr in die Fremde des Kriegsgefangene [!]. [Paris] 1955
cite-note-1515. â ORF.at Newsroom. Abgerufen am 19. Oktober 2023.
cite-note-1616. â Melanie Klug: Voestalpine erĂśffnet erstes Stahlwerk in Europa seit Jahrzehnten in Kapfenberg. In: Die Presse. 18. Oktober 2023, abgerufen am 18. Oktober 2023.
cite-note-1717. â ZIB 7:00 vom 19.10.2023 um 07:00 Uhr. 19. Oktober 2023, abgerufen am 19. Oktober 2023.
cite-note-1818. â Volkszählung vom 15. Mai 2001 Demografische Daten Gemeinde: 60209 Kapfenberg. (PDF; 10 kB).
cite-note-1919. â Website der Baptistengemeinde Kapfenberg
cite-note-2020. â Webseite der Pfingstkirche Gemeinde Gottes
cite-note-2121. â Registrierte Moscheen in Ăsterreich
cite-note-2222. â Information des BĂźchereiverbands Ăsterreich zur Stadtbibliothek (Memento des Originals vom 28. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bvoe.at
cite-note-2323. â Webseite der Stadtbibliothek Kapfenberg
cite-note-2424. â Arbeiter-Zeitung vom 14. Oktober 1958, S. 10 (Memento vom 9. Oktober 2017 im Internet Archive)
cite-note-arch-neu-neugebau-2525. â Neugebauer Architektur ZT GmbH â ArchitekturbĂźro â Steiermark â Spielraum Musikschule Kapfenberg. In: arch-neugebauer.at. Abgerufen am 11. November 2018.
cite-note-2626. â Webseite des Dieselkino Kapfenberg
cite-note-dehio-2727. â Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Ăsterreichs: Steiermark (ohne Graz). 2. Auflage. Berger, Horn/Wien 2006, ISBN 3-85028-422-0.
cite-note-2828. â Vgl. auch: Gerhard Krisper: Die Pfarrkirche von Kapfenberg â St. Oswald; Dokument der Geschichte und lebendige KĂźnderin des Glaubens. Kapfenberg 1994.
cite-note-2929. â Angaben auf der Stadtwebseite
cite-note-3030. â Stadtgemeinde Kapfenberg: Statistischer Jahresbericht 2021. Abgerufen am 30. August 2022.
cite-note-3131. â HiWay-TV: Bahnhof Kapfenberg offiziell erĂśffnet. Abgerufen am 27. März 2021.
cite-note-3232. â Stadtgemeinde Kapfenberg: Statistischer Jahresbericht 2021. Abgerufen am 30. August 2022.
cite-note-3333. â Stadtgemeinde Kapfenberg: Statistischer Jahresbericht 2021. Abgerufen am 30. August 2022.
cite-note-3434. â Vgl. die Webseite des Flugplatzes (Memento vom 20. August 2016 im Internet Archive)
cite-note-3535. â Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria (PDF; 18 kB).
cite-note-3636. â Website des regionalen Fernsehsenders MEMA-TV (Memento des Originals vom 28. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mematv.com
cite-note-3737. â Website des regionalen Fernsehsenders HiWay TV
cite-note-3838. â Webseite des Neurologischen Therapiezentrum Kapfenberg (Memento des Originals vom 26. Februar 2005 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/nt000004.host.inode.at
cite-note-3939. â Mehr Platz fĂźr die Neuro-Reha vom 20. März 2021 in Meinbezirk.at
cite-note-4040. â Stadtgemeinde Kapfenberg: Statistischer Jahresbericht 2007. Abgerufen am 30. August 2022.
cite-note-4141. â Webseite der IPA Sektion Ăsterreich (Memento des Originals vom 28. September 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ipa.at
cite-note-4242. â Vgl. zur Geschichte der Musikschule: Josef Kapfer: Städtische Musikschule Kapfenberg. Kapfenberg 1984.
cite-note-4343. â HTL-Kapfenberg. Abgerufen am 16. Dezember 2023.
cite-note-4444. â Statistischer Jahresbericht 2022. Abgerufen am 30. September 2023.
cite-note-4545. â ORF Steiermark: 6.000 Kapfenberger knackten Lipdub-Weltrekord
cite-note-4646. â kapfenberg.gv.at@1@2Vorlage:Toter Link/www.kapfenberg.gv.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-4747. â steiermark ORF at/Agenturen red: Fekete-Stadion Kapfenberg wird umbenannt. 6. November 2023, abgerufen am 6. November 2023.
cite-note-4949. â Von Vaterfreuden und echten Geburtswehen (Memento vom 19. September 2009 im Internet Archive)
cite-note-5050. â Website der Burg Oberkapfenberg
cite-note-512. Stadtgemeinde Kapfenberg â Gemeinderatswahl 2025, abgerufen am 23. April 2025.
cite-note-stmkgrw2005-62113-5252. â Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Kapfenberg. Land Steiermark, 13. März 2005, abgerufen am 7. Oktober 2024.
cite-note-stmkgrw2010-62113-5353. â Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Kapfenberg. Land Steiermark, 21. März 2010, abgerufen am 7. Oktober 2024.
cite-note-stmkgrw2015-62140-5454. â Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Kapfenberg. Land Steiermark, 22. März 2015, abgerufen am 7. Oktober 2024.
cite-note-stmkgrw2020-62140-5555. â Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Kapfenberg. Land Steiermark, 28. Juni 2020, abgerufen am 7. Oktober 2024.
cite-note-stmkgrw2025-62140-5656. â Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2025 in Kapfenberg. Land Steiermark, 23. März 2025, abgerufen am 23. April 2025.
cite-note-k3411361-573. BĂźrgermeister-Wechsel erfolgt rascher als gedacht. In: krone.at. 10. Juni 2024, abgerufen am 10. Juni 2024.
cite-note-5858. â 103. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. November 2015 Ăźber die Verleihung des Rechtes zur FĂźhrung eines Gemeindewappens an die Stadtgemeinde Kapfenberg (politischer Bezirk Bruck-MĂźrzzuschlag), abgerufen am 6. Dezember 2015.
cite-note-5959. â Eintrag zu Kapfenberg auf der Seite kommunalflaggen.eu
cite-note-6060. â E-Formulare (Online-Amtswege). Abgerufen am 22. Oktober 2014.
cite-note-6161. â Das Kapfenberger Wirtschaftsspiel auf der offiziellen Webpräsenz des Ăsterreichischen Spiele Museums, abgerufen am 30. September 2024.
cite-note-6262. â Kleinstadt. Internet Movie Database, abgerufen am 30. Oktober 2016 (englisch).
cite-note-6363. â Weg in den SĂźden. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (englisch).
cite-note-6464. â Die Kameraden des Koloman Wallisch â Eintrag bei www.film.at